Theodor Meynert
1833–1892
Deutscher Psychiater und Hirnanatom
Kurz gesagt: Theodor Meynert war deutscher Psychiater und Hirnanatom. Die Lebensgeschichte beginnt am 15. Juni 1833 in Dresden. Das Leben endete am 31. Mai 1892 in Klosterneuburg.
Ausbildung und Stationen
Studiert bzw. ausgebildet wurde an Universität Wien. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Universität Wien.
Woran gearbeitet wurde
Die Arbeitsgebiete umfassen Psychiatrie.
Einflüsse und Nachfolger
Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Carl Wernicke, Auguste Forel und Paul Flechsig.
Der Beitrag zum Fach
Theodor Meynert war ein österreichischer Psychiater und Hirnanatom in Wien. Er gilt als einer der Begründer der Hirnforschung in der Psychiatrie und beschrieb Aufbau und Faserverläufe des Gehirns. Er betrachtete psychische Krankheiten als Erkrankungen der Großhirnrinde, die er anatomisch zu verstehen suchte. Unter anderem ist der Meynert-Kern, eine Struktur im Vorderhirn, nach ihm benannt.
Zu seinen Schülern und Mitarbeitern zählen Carl Wernicke, Auguste Forel und Paul Flechsig. Sigmund Freud arbeitete zeitweise an seiner Klinik und bewunderte ihn, entfernte sich später aber von dessen rein anatomischer Denkweise. Meynerts Lehrbuch der Psychiatrie prägte das Fach im deutschsprachigen Raum des späten 19. Jahrhunderts. Spätere Entwicklungen zeigten, dass sich seelische Störungen nicht allein durch Anatomie erklären lassen; als Vorläufer der biologischen Psychiatrie wird er dennoch gewürdigt.
Lehrer und Schüler
Schüler und Doktoranden
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.