Auguste Forel
1848–1931
Schweizer Psychiater und Entomologe
Kurz gesagt: Auguste Forel war Schweizer Psychiater und Entomologe. Geboren wurde Forel am 1. September 1848 in Morges. Gestorben ist Forel am 27. Juli 1931 in Yvorne.
Ausbildung und Stationen
Studiert bzw. ausgebildet wurde an Universität Zürich. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Universität Zürich.
Woran gearbeitet wurde
Die Arbeitsgebiete umfassen Psychiatrie und Insektenkunde.
Lehrer und Schüler
Geprägt wurde die Ausbildung von Theodor Meynert. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Josephina Therese Zürcher.
Anerkennung
Aufgenommen wurde Forel in Universala Esperanto-Asocio und Münchener Entomologischer Verein.
Was von der Arbeit bleibt
Auguste Forel war Schweizer Psychiater, Hirnforscher und zugleich ein angesehener Ameisenforscher. Er leitete die Zürcher Klinik Burghölzli, an der später Eugen Bleuler wirkte, und studierte bei Theodor Meynert. In der Neuroanatomie trug er mit Untersuchungen zum Aufbau des Gehirns zur Vorstellung bei, dass Nervenzellen eigenständige Einheiten sind, ein Gedanke, der als Neuronenlehre bekannt wurde. In der Psychiatrie förderte er die Suggestion und Hypnose als Behandlungsmethoden.
Forel engagierte sich zudem gesellschaftlich: Er trat für Alkoholabstinenz ein und gründete Einrichtungen zur Behandlung von Alkoholkranken. Auch zu Sexualität und Frauenrechten äußerte er sich offen, vertrat aber zugleich eugenische Positionen, die heute kritisch gesehen werden und sich in Zwangssterilisationen niederschlugen. Damit steht er für die Zeit, in der Psychiatrie, Hirnforschung und Sozialreform eng verbunden waren und Fortschritt und fragwürdige Ideen nebeneinander standen.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
- Josephina Therese Zürcher
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.