Harry Harlow
1905–1981
US-amerikanischer Psychologe und Verhaltensforscher
In der Geschichte der Psychologie taucht Harry Harlow als US-amerikanischer Psychologe und Verhaltensforscher auf. Die Lebensgeschichte beginnt am 31. Oktober 1905 in Fairfield. Gestorben ist Harlow am 6. Dezember 1981 in Tucson.
Akademische Stationen
Die akademische Ausbildung führte an Stanford University und Reed College. Als Arbeitgeber sind Universität von Wisconsin-Madison verzeichnet.
Forschungsschwerpunkte
Die Arbeitsgebiete umfassen Entwicklungspsychologie.
Akademisches Netzwerk
Geprägt wurde die Ausbildung von Lewis M. Terman. Betreut wurden unter anderem Abraham Maslow.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
Zu den Ehrungen zählen National Medal of Science und Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie. Als Mitglied ist Harlow bei American Academy of Arts and Sciences, National Academy of Sciences, American Philosophical Society und American Psychological Association verzeichnet.
Warum der Name bis heute fällt
Harry Harlow war ein Psychologe, der durch Experimente mit Rhesusaffen die Bindungsforschung beeinflusste. Er zeigte, dass junge Affen, die zwischen einer Drahtattrappe mit Milchflasche und einer weichen Stoffattrappe wählen konnten, die meiste Zeit bei der Stoffmutter verbrachten. Damit widerlegte er die Auffassung, Bindung beruhe vor allem auf Fütterung, und stellte den Körperkontakt als Grundbedürfnis heraus. Seine Ergebnisse stützten die Bindungstheorie von John Bowlby.
In späteren Versuchen zog er Affen in Isolation auf und beobachtete schwere soziale und emotionale Störungen. Diese Experimente gelten als grausam und trugen zur Debatte um Tierversuche und Tierschutz bei. Harlow arbeitete außerdem zu Lernen und Neugier und zeigte, dass Affen auch ohne Belohnung Rätsel lösen, was die Annahme einer intrinsischen Motivation stützte. Er studierte bei Lewis Terman, und zu seinen Schülern zählte Abraham Maslow.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- National Medal of Science
- Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.