Abraham Maslow
1908–1970
US-amerikanischer Psychologe
Kurz gesagt: Abraham Maslow war US-amerikanischer Psychologe. Die Lebensgeschichte beginnt am 1. April 1908 in Brooklyn. Das Leben endete am 8. Juni 1970 in Menlo Park.
Werdegang
Die akademische Ausbildung führte an City College of New York, Cornell University, Universität von Wisconsin-Madison und Boys High School. Als Arbeitgeber sind Brandeis University und Brooklyn College verzeichnet.
Fachliche Schwerpunkte
Die Arbeitsgebiete umfassen Psychologie und Humanistische Psychologie. Bekannte Werke sind Maslowsche Bedürfnishierarchie.
Lehrer und Schüler
Geprägt wurde die Ausbildung von Harry Harlow und Alfred Adler. Betreut wurden unter anderem Steve Andreas.
Preise und Akademien
Zu den Ehrungen zählen Humanist des Jahres. Als Mitglied ist Maslow bei American Psychological Association verzeichnet.
Bedeutung für die Psychologie
Abraham Maslow war ein Mitbegründer der humanistischen Psychologie, die er als „dritte Kraft“ neben Psychoanalyse und Behaviorismus bezeichnete. Statt auf Störungen richtete er den Blick auf gesunde, schöpferische Menschen und auf das, was sie auszeichnet. Er ist vor allem durch die Bedürfnishierarchie bekannt, die menschliche Motive von körperlichen Grundbedürfnissen über Sicherheit, soziale Zugehörigkeit und Wertschätzung bis zur Selbstverwirklichung ordnet. Er studierte unter anderem bei Harry Harlow und Alfred Adler.
Weitere Konzepte sind die Selbstverwirklichung und die „Gipfelerlebnisse“, intensive Momente von Sinn und Einheit. Die Darstellung als Pyramide stammt nicht von Maslow selbst. Kritik gilt der geringen empirischen Absicherung: Die Reihenfolge der Bedürfnisse lässt sich nicht eindeutig bestätigen, und Studien zeigen kulturelle Unterschiede. Seine Gedanken beeinflussten dennoch Pädagogik, Beratung, Management und Motivationsforschung.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
- Steve Andreas
Werke
- Maslowsche Bedürfnishierarchie
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Humanist des Jahres
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.