Lillian Evelyn Gilbreth
1878–1972
Erste US-amerikanische Ingenieurin mit Grad PhD
Kurz gesagt: Lillian Evelyn Gilbreth war erste US-amerikanische Ingenieurin mit Grad PhD. Geboren wurde Gilbreth am 24. Mai 1878 in Oakland. Das Leben endete am 2. Januar 1972 in Phoenix.
Ausbildung und Stationen
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Brown University und University of California, Berkeley. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Purdue University und Universität von Wisconsin-Madison.
Fachliche Schwerpunkte
Als Fachgebiete sind Literatur, Psychologie und Taylorismus angegeben.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
Für das Werk gab es Washington-Preis und National Women’s Hall of Fame. Mitgliedschaften bestanden in Women's Engineering Society und Graduate Women in Science.
Bedeutung für die Psychologie
Lillian Gilbreth war eine amerikanische Psychologin und Ingenieurin, die mit ihrem Mann Frank Gilbreth das Zeit- und Bewegungsstudium weiterentwickelte. Sie promovierte in Psychologie und wandte psychologisches Wissen auf Arbeitsabläufe an. Damit gilt sie als Mitbegründerin der Arbeits- und Organisationspsychologie und der Ergonomie.
Ihr Ansatz unterschied sich vom Taylorismus, der Arbeit vor allem nach Effizienz organisierte: Gilbreth betonte die Bedürfnisse und die Zufriedenheit der Beschäftigten und die Gestaltung von Arbeitsplätzen, etwa für Menschen mit Behinderung. Sie arbeitete zu Haushaltsabläufen und beriet Unternehmen. Nach dem Tod ihres Mannes 1924 führte sie die gemeinsame Beratungsfirma allein weiter. Ihre Familie wurde im Buch „Cheaper by the Dozen“ porträtiert. Sie gilt als Pionierin für Frauen in Technik und Psychologie.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Washington-Preis
- National Women’s Hall of Fame
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.