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Vereinigte Staaten

Granville Stanley Hall

1844–1924

US-amerikanischer Psychologe

Kurz gesagt: Granville Stanley Hall war US-amerikanischer Psychologe. Geboren wurde Hall am 1. Februar 1844 in Ashfield. Sterbeort war Worcester, Todesdatum der 24. April 1924.

Wo gelernt und gearbeitet wurde

Die akademische Ausbildung führte an Harvard University, Williams College, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Johns Hopkins University. Wichtige berufliche Stationen waren Johns Hopkins University, Clark University und Antioch College.

Wer prägte wen?

Als Lehrer bzw. Doktorvater ist William James verzeichnet. Zu den Schülerinnen und Schülern bzw. Promovierenden gehören Edmund Sanford und Lewis M. Terman. Beeinflusst wurde das Denken von Wilhelm Wundt.

Ehrungen

Aufgenommen wurde Hall in National Academy of Sciences, American Academy of Arts and Sciences, American Psychological Association, American Psychoanalytic Association und American Antiquarian Society.

Warum der Name bis heute fällt

G. Stanley Hall gilt als Pionier der Psychologie in den USA. Er promovierte bei William James in Harvard und richtete 1883 an der Johns Hopkins University eines der ersten psychologischen Laboratorien des Landes ein. 1892 gründete er die American Psychological Association und war ihr erster Präsident. Als Präsident der Clark University lud er 1909 Sigmund Freud und Carl Gustav Jung zu Vorträgen ein, was der Psychoanalyse in den USA den Weg bereitete.

Sein Hauptinteresse galt der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Mit seinem Werk „Adolescence“ von 1904 gilt er als Begründer der Jugendpsychologie, die er als Phase von „Sturm und Drang“ beschrieb. Er förderte die Kinderforschung mit Fragebögen an Eltern und Lehrkräften. Seine Annahme, die Entwicklung des Kindes wiederhole die Stammesgeschichte der Menschheit, und seine eugenischen Ansichten gelten heute als überholt. Zu seinen Schülern zählten Lewis Terman und Edmund Sanford.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

Schüler und Doktoranden

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.