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Vereinigte Staaten

John B. Watson

1878–1958

Amerikanischer Psychologe

John B. Watson war amerikanischer Psychologe. Geboren wurde Watson am 9. Januar 1878 in Greenville. Das Leben endete am 25. September 1958 in New York City.

Akademische Stationen

Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen University of Chicago und Furman University. Als Arbeitgeber sind Johns Hopkins University verzeichnet.

Woran gearbeitet wurde

Inhaltlich ging es vor allem um Psychologie.

Einflüsse und Nachfolger

Als Lehrer bzw. Betreuer sind James Rowland Angell und John Dewey verzeichnet. Betreut wurden unter anderem Karl Lashley. Als Einflüsse nennt Wikidata Iwan Petrowitsch Pawlow.

Ehrungen

Mitgliedschaften bestanden in American Academy of Arts and Sciences und American Psychological Association.

Der Beitrag zum Fach

John B. Watson gilt als Begründer des Behaviorismus. In einem programmatischen Aufsatz von 1913 forderte er, die Psychologie solle sich auf beobachtbares Verhalten statt auf Introspektion stützen und Vorhersage und Kontrolle von Verhalten anstreben. Damit wandte er sich von der Bewusstseinspsychologie seiner Zeit ab. Er lehrte unter anderem an der Johns Hopkins University und studierte bei James Rowland Angell und John Dewey in Chicago.

Bekannt ist er für das Little-Albert-Experiment, in dem er mit seiner Mitarbeiterin Rosalie Rayner zeigte, dass sich Furchtreaktionen bei einem Kleinkind konditionieren lassen. Die Studie gilt heute als ethisch fragwürdig und methodisch angreifbar. Watson übertrug lerntheoretische Annahmen auf Erziehung und Werbung, in die er nach dem Ende seiner akademischen Laufbahn wechselte. Sein Ansatz prägte die experimentelle Psychologie über Jahrzehnte und führte zu Lerntheorien sowie später zur Verhaltenstherapie; seine radikalen Umweltannahmen gelten als überholt.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

Schüler und Doktoranden

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.