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Vereinigte Staaten

Gordon Allport

1897–1967

Sozialpsychologe und Mitbegründer der Humanistischen Psychologie

Gordon Allport – Sozialpsychologe und Mitbegründer der Humanistischen Psychologie. Montezuma ist der Geburtsort; das Geburtsdatum ist der 11. November 1897. Sterbeort war Cambridge, Todesdatum der 9. Oktober 1967.

Wo gelernt und gearbeitet wurde

Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Harvard University. Als Arbeitgeber sind Harvard University verzeichnet.

Forschungsschwerpunkte

Die Arbeitsgebiete umfassen Psychologie.

Einflüsse und Nachfolger

Geprägt wurde die Ausbildung von Herbert Langfeld. Betreut wurden unter anderem Jerome Bruner, Jacob W. Getzels und Hans-Lukas Teuber.

Preise und Akademien

Als Mitglied ist Allport bei American Academy of Arts and Sciences und American Psychological Association verzeichnet.

Der Beitrag zum Fach

Gordon Allport gilt als Begründer der Persönlichkeitspsychologie als eigenständigem Forschungsfeld. Er betonte die Einzigartigkeit jedes Menschen und untersuchte Persönlichkeit anhand von Eigenschaften. Zusammen mit einem Kollegen sammelte er die Wörter der englischen Sprache, die Persönlichkeit beschreiben, und legte damit die Grundlage des lexikalischen Ansatzes, aus dem später die Big Five hervorgingen. Mit dem Begriff der „funktionellen Autonomie“ beschrieb er, dass Motive sich von ihrem Ursprung lösen können.

In der Sozialpsychologie wurde er mit „Die Natur des Vorurteils“ bekannt, einem Standardwerk zur Entstehung von Stereotypen und Diskriminierung. Seine Kontakthypothese besagt, dass Kontakt zwischen Gruppen unter bestimmten Bedingungen Vorurteile verringern kann, etwa bei gleichem Status und gemeinsamen Zielen. Allport zählt zu den Wegbereitern der humanistischen Psychologie und lehrte in Harvard, wo Schüler wie Jerome Bruner bei ihm lernten. Kritik an seinem Ansatz bezieht sich vor allem auf die schwache Berücksichtigung von Situationseinflüssen.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

  • Herbert Langfeld

Schüler und Doktoranden

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.