Steven Pinker
geb. 1954
Kanadischer Autor, Professor für Psychologie und Sprachforscher an der Harvard University
Kurz gesagt: Steven Pinker ist kanadischer Autor, Professor für Psychologie und Sprachforscher an der Harvard University. Die Lebensgeschichte beginnt am 18. September 1954 in Montreal.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Studiert bzw. ausgebildet wurde an Harvard University, McGill University und Dawson College. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Harvard University, Stanford University, Massachusetts Institute of Technology und University of California, Santa Barbara.
Fachliche Schwerpunkte
Die Arbeitsgebiete umfassen experimentelle Psychologie, evolutionäre Psychologie und Sprachwissenschaft. Die Denkschule: Atheismus. Als bedeutende Werke gelten Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit, Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur und Aufklärung jetzt.
Wer prägte wen?
Geprägt wurde die Ausbildung von Stephen Kosslyn. Betreut wurden unter anderem Michael T. Ullman, Gary Marcus, Kyle Cave und Michael J. Tarr. Als Einflüsse nennt Wikidata Noam Chomsky.
Ehrungen
Für das Werk gab es unter anderem Humanist des Jahres, Kistler-Preis, Carl Sagan Preis für die Förderung des wissenschaftlichen Verständnisses der Öffentlichkeit, Ehrendoktor der Universität Tromsø, Richard Dawkins Preis und William James Fellow. Als Mitglied ist Pinker bei Intellectual Dark Web, National Academy of Sciences, American Academy of Arts and Sciences und American Psychological Association verzeichnet.
Der Beitrag zum Fach
Steven Pinker ist Kognitionspsychologe und Sprachforscher an der Harvard University. Er studierte bei Stephen Kosslyn und untersuchte zunächst Spracherwerb und visuelle Vorstellung. In „The Language Instinct“ vertrat er die Auffassung, dass Sprache eine angeborene, im Lauf der Evolution entstandene Fähigkeit ist, und stützte sich auf Chomskys Theorie. In „How the Mind Works“ beschrieb er den Geist als System von Anpassungen und trug zur Verbreitung der Evolutionspsychologie bei.
In „Das unbeschriebene Blatt“ wandte er sich gegen die Vorstellung, der Mensch komme ohne Anlagen zur Welt, und stützte sich auf Zwillings- und Verhaltensgenetik. In „Gewalt“ argumentiert er, dass Gewalt über die Geschichte abgenommen habe, und in „Aufklärung jetzt“ verteidigt er Vernunft und Fortschritt. Seine Thesen sind umstritten: Historiker und Statistiker kritisieren seine Datenauswahl und Interpretation, und seine Betonung angeborener Anlagen wird von anderen Forschenden als zu stark empfunden. Er prägte die öffentliche Debatte über Geist, Sprache und Natur des Menschen.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- Stephen Kosslyn
Schüler und Doktoranden
- Michael T. Ullman
- Gary Marcus
- Kyle Cave
- Michael J. Tarr
Werke
- Gewalt: Eine neue Geschichte der Menschheit
- Das unbeschriebene Blatt. Die moderne Leugnung der menschlichen Natur
- Aufklärung jetzt
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Humanist des Jahres
- Kistler-Preis
- Carl Sagan Preis für die Förderung des wissenschaftlichen Verständnisses der Öffentlichkeit
- Ehrendoktor der Universität Tromsø
- Richard Dawkins Preis
- William James Fellow
- Troland Research Award
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.