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Vereinigte Staaten

Erik H. Erikson

1902–1994

Deutsch-amerikanischer Psychologe und Psychoanalytiker

Erik H. Erikson war deutsch-amerikanischer Psychologe und Psychoanalytiker. Die Lebensgeschichte beginnt am 15. Juni 1902 in Frankfurt am Main. Sterbeort war Harwich, Todesdatum der 12. Mai 1994.

Akademische Stationen

Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata University of Oxford. Als Arbeitgeber sind Harvard University, University of California, Berkeley und University of Pittsburgh verzeichnet.

Einflüsse und Nachfolger

Betreut wurden unter anderem Robert Lifton und John Roosevelt Boettiger. Als Einflüsse nennt Wikidata Anna Freud.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit National Book Award, Pulitzer-Preis/Sachbuch, Jefferson Lecture und Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie. Als Mitglied ist Erikson bei American Academy of Arts and Sciences verzeichnet.

Bedeutung für die Psychologie

Erik Erikson war ein Psychoanalytiker, der Sigmund Freuds Entwicklungsmodell zu einem Konzept über die gesamte Lebensspanne erweiterte. Sein Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung umfasst acht Phasen von der Säuglingszeit bis ins hohe Alter, in denen jeweils eine Krise zu bewältigen ist, etwa Urvertrauen gegen Misstrauen, Identität gegen Rollenkonfusion oder Integrität gegen Verzweiflung. Damit rückte er soziale und kulturelle Einflüsse sowie das Erwachsenenalter in den Blick.

Besonders prägend wurde sein Begriff der Identitätskrise, den er an Jugendlichen und später in Biografien von Martin Luther und Mahatma Gandhi entwickelte. Seine Arbeiten wirkten auf Entwicklungspsychologie, Pädagogik und Geschichtswissenschaft. Kritiker bemängeln, dass das Modell die Entwicklung von Männern in westlichen Mittelschichten idealisiert und schwer zu überprüfen ist. Dennoch gehört das Konzept der Identität zu den bekanntesten Begriffen der Psychologie, und Schüler wie Robert Lifton führten es fort.

Lehrer und Schüler

Schüler und Doktoranden

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • National Book Award
  • Pulitzer-Preis/Sachbuch
  • Jefferson Lecture
  • Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.