John E. Mack
1929–2004
US-amerikanischer Psychiater
John E. Mack – US-amerikanischer Psychiater. Die Lebensgeschichte beginnt am 4. Oktober 1929 in Manhattan. Gestorben ist Mack am 27. September 2004 in London.
Werdegang
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Harvard Medical School und Oberlin College. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Harvard University.
Woran gearbeitet wurde
Als Fachgebiete sind Adoleszenz, Religionspsychologie, Entführung durch Außerirdische und Kinderpsychologie angegeben.
Ehrungen
Für das Werk gab es Pulitzer-Preis, Pulitzer-Preis/Biographie oder Autobiographie und Ig-Nobelpreis. Aufgenommen wurde Mack in Phi Beta Kappa.
Warum der Name bis heute fällt
John E. Mack war ein amerikanischer Psychiater und Professor an der Harvard Medical School. Er schrieb eine mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Biografie über T. E. Lawrence und beschäftigte sich mit Fragen der Jugend, der Albträume und der Nuklearangst. Er arbeitete psychoanalytisch.
Weltweit umstritten wurde er durch seine Untersuchungen von Menschen, die angaben, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Sein Buch „Abduction“ von 1994 nahm diese Berichte ernst und deutete sie als reale Erfahrungen unbekannter Natur. Die Mehrheit der Fachleute lehnte das ab und erklärte solche Erlebnisse mit Schlafparalyse, Suggestion und Fantasie. Harvard prüfte seine Arbeit, ohne ihm die Stelle zu entziehen. Mack ist ein Beispiel für die Grenzen der Anerkennung außergewöhnlicher Behauptungen in der Psychiatrie.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Pulitzer-Preis
- Pulitzer-Preis/Biographie oder Autobiographie
- Ig-Nobelpreis
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.