Mary Whiton Calkins
1863–1930
US-amerikanische Philosophin und Psychologin
Mary Whiton Calkins war US-amerikanische Philosophin und Psychologin. Hartford ist der Geburtsort; das Geburtsdatum ist der 30. März 1863. Das Leben endete am 26. Februar 1930 in Newton.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Studiert bzw. ausgebildet wurde an Harvard University und Smith College. Als Arbeitgeber sind Wellesley College verzeichnet.
Woran gearbeitet wurde
Inhaltlich ging es vor allem um Philosophie und Psychologie.
Einflüsse und Nachfolger
Geprägt wurde die Ausbildung von William James und Josiah Royce.
Der Beitrag zum Fach
Mary Whiton Calkins war Philosophin und Psychologin und studierte bei William James und Josiah Royce an der Harvard University. Weil Frauen dort nicht offiziell zugelassen waren, nahm sie als Gasthörerin teil. Obwohl ihre Doktorarbeit anerkannt wurde, verweigerte Harvard ihr den Doktortitel, den sie ablehnte, als ihr ein Titel am Radcliffe College angeboten wurde. Sie lehrte am Wellesley College und gründete dort ein psychologisches Labor.
In der Forschung entwickelte sie die Methode der Paarassoziation, um das Gedächtnis zu untersuchen. Dabei lernen Personen Paare aus Wörtern oder Zahlen, die später abgefragt werden. Später vertrat sie eine „Selbst-Psychologie“, die das Selbst als Mittelpunkt des seelischen Lebens ansah. 1905 wurde sie als erste Frau Präsidentin der American Psychological Association. Ihre Methode wird bis heute in der Gedächtnisforschung verwendet, ihr Weg steht für die Hürden, vor denen Frauen in der frühen Psychologie standen.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- William James
- Josiah Royce
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.