Köpfe der Psychologie
Siddhartha Gautama
500 v. Chr.–500 v. Chr.
Historischer Buddha, spirituelle Person im Buddhismus
Siddhartha Gautama – historischer Buddha, spirituelle Person im Buddhismus. Lumbini ist der Geburtsort; das Geburtsdatum ist der 500 v. Chr.. Sterbeort war Kushinagar, Todesdatum der 500 v. Chr..
Fachliche Schwerpunkte
Inhaltlich ging es vor allem um Verstand, Frieden, Religion, Philosophie, Sozialreform oder Revolution? und östliche Philosophie. Geistig verortet ist Gautama in Nirwana, Dharma und Edler Achtfacher Pfad.
Akademisches Netzwerk
Als Lehrer bzw. Doktorvater ist Alara Kalama verzeichnet. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Bimbisara, Maitreyanatha und Khemā. Beeinflusst wurde das Denken von Dipamkara.
Einordnung
Siddhartha Gautama, der historische Buddha, ist Stifter einer Lehre, die sich vor allem mit dem Leiden und seiner Überwindung beschäftigt. Er war kein Psychologe im heutigen Sinn, dennoch beschreibt der Buddhismus innere Vorgänge sehr genau: Wahrnehmung, Begehren, Ablehnung und die Unruhe des Geistes gelten als Quellen von Leid, und Meditation sowie ethische Lebensführung als Wege, damit umzugehen. Historische Angaben über sein Leben sind unsicher und stammen aus später aufgezeichneten Überlieferungen.
Für die Psychologie wurde diese Tradition vor allem im 20. und 21. Jahrhundert wichtig. Meditationspraktiken wurden aus ihrem religiösen Kontext gelöst und in Programme zur Stressbewältigung und in Therapieansätze übernommen, die mit Achtsamkeit arbeiten. Auch Teile der Psychoanalyse und der humanistischen Psychologie suchten den Dialog mit buddhistischen Ideen. Dabei bleibt zu beachten, dass moderne Verfahren die Lehre stark vereinfachen und die Wirkung einzelner Techniken getrennt davon empirisch geprüft werden muss.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- Alara Kalama
Schüler und Doktoranden
- Bimbisara
- Maitreyanatha
- Khemā
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.