Jerome Kagan
1929–2021
US-amerikanischer Psychologe
Jerome Kagan – US-amerikanischer Psychologe. Die Lebensgeschichte beginnt am 25. Februar 1929 in Newark. Das Leben endete am 10. Mai 2021 in Chapel Hill.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Harvard University, Yale University und Rutgers University. Als Arbeitgeber sind Harvard University verzeichnet.
Fachliche Schwerpunkte
Fachlich lag der Schwerpunkt auf Psychologie und Entwicklungspsychologie.
Einflüsse und Nachfolger
Geprägt wurde die Ausbildung von Frank A. Beach. Betreut wurden unter anderem Nora Newcombe und Cynthia García Coll.
Ehrungen
Zu den Ehrungen zählen Wilbur Cross Medal, William James Fellow und Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie. Aufgenommen wurde Kagan in American Academy of Arts and Sciences.
Warum der Name bis heute fällt
Jerome Kagan war ein amerikanischer Entwicklungspsychologe an der Harvard University. Er untersuchte, wie sich Kinder in Temperament und Verhalten unterscheiden. Bekannt ist seine Arbeit zur Verhaltenshemmung: Manche Säuglinge reagieren auf Neues mit starker Erregung und Rückzug, und diese Kinder neigen später häufiger zu Ängstlichkeit und Schüchternheit. Das Konzept beeinflusste die Erforschung von Temperament und Angststörungen.
Kagan stellte sich gegen die verbreitete Annahme, dass frühe Erfahrungen in den ersten Lebensjahren die spätere Entwicklung unumkehrbar festlegen. Er betonte die Rolle von Biologie und späteren Umständen. Sein Buch „The Nature of the Child“ und weitere Werke kritisierten auch voreilige Schlüsse aus Studien. Zu seinen Schülern zählen Nora Newcombe und Cynthia García Coll. Seine Auffassung, dass Temperament zwar vorgegeben ist, aber nicht allein bestimmt, ist heute weithin akzeptiert.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- Frank A. Beach
Schüler und Doktoranden
- Nora Newcombe
- Cynthia García Coll
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Wilbur Cross Medal
- William James Fellow
- Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.