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Vereinigte Staaten

Elizabeth Spelke

geb. 1949

US-amerikanische Entwicklungspsychologin und Kognitionswissenschaftlerin

In der Geschichte der Psychologie taucht Elizabeth Spelke als US-amerikanische Entwicklungspsychologin und Kognitionswissenschaftlerin auf. Die Lebensgeschichte beginnt am 28. Mai 1949 in New York City.

Werdegang

Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Yale University, Cornell University und Radcliffe College. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Harvard University, Massachusetts Institute of Technology, Cornell University und Universität von Pennsylvania.

Forschungsschwerpunkte

Die Arbeitsgebiete umfassen Entwicklungspsychologie.

Wer prägte wen?

Geprägt wurde die Ausbildung von Ulric Neisser.

Ehrungen

Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit William James Fellow, Atkinson Prize in Psychological and Cognitive Sciences, Kurt-Koffka-Medaille, Jean-Nicod-Preis, C.L. de Carvalho-Heineken-Preis für Kognitionswissenschaft und Fellow of the AAAS. Aufgenommen wurde Spelke in National Academy of Sciences und American Academy of Arts and Sciences.

Bedeutung für die Psychologie

Elizabeth Spelke ist eine amerikanische Entwicklungspsychologin an der Harvard University. Sie studierte bei Ulric Neisser und erforscht, was Säuglinge über die Welt wissen. Mit Experimenten, in denen sie Blickzeiten von Babys messen, zeigte sie, dass schon wenige Monate alte Kinder Erwartungen über Objekte haben, etwa dass feste Dinge nicht durch andere hindurchgehen.

Daraus entwickelte sie die Theorie des Kernwissens: Angeborene Systeme für Objekte, Handelnde, Zahlen und Raum bilden die Grundlage, auf der später Lernen und Kultur aufbauen. Damit widersprach sie der Annahme von Jean Piaget, dass Säuglinge erst durch Handeln Objektkonstanz erwerben. Kritiker verweisen darauf, dass Blickzeiten unterschiedlich gedeutet werden können. Ihr Ansatz hat die Forschung zur frühen Kognition, zur Mathematik und zur Sprache stark beeinflusst und in vielen Kulturen Nachfolgestudien angeregt.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • William James Fellow
  • Atkinson Prize in Psychological and Cognitive Sciences
  • Kurt-Koffka-Medaille
  • Jean-Nicod-Preis
  • C.L. de Carvalho-Heineken-Preis für Kognitionswissenschaft
  • Fellow of the AAAS
  • Doktor honoris causa der École Pratique des Hautes Études
  • Ehrendoktorwürde der Universität Paris V
  • Guggenheim-Stipendium

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.