Hans Cornelius
1863–1947
Deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge
Kurz gesagt: Hans Cornelius war deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge. Die Lebensgeschichte beginnt am 27. September 1863 in München. Gestorben ist Cornelius am 23. August 1947 in Gräfelfing.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Als Arbeitgeber sind Goethe-Universität Frankfurt am Main und Ludwig-Maximilians-Universität München verzeichnet.
Akademisches Netzwerk
Geprägt wurde die Ausbildung von Carl Stumpf. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Theodor W. Adorno und Max Horkheimer.
Der Beitrag zum Fach
Hans Cornelius war ein deutscher Philosoph, Psychologe und Pädagoge, der in München und Frankfurt lehrte. Er hatte bei Carl Stumpf studiert. Cornelius entwickelte eine Erkenntnistheorie, die auf der unmittelbaren Erfahrung aufbaute, und wandte sie auf die Psychologie an. Er interessierte sich unter anderem für die Wahrnehmung von Gestalten und Zusammenhängen.
Bedeutsam für die Gestaltpsychologie wurde sein Gedanke, dass Wahrnehmungsganzheiten mehr sind als die Summe ihrer Teile. Er arbeitete auch zur Kunst und zur Pädagogik und trat für Reformen im Bildungswesen ein. Sein Schüler waren Theodor W. Adorno und Max Horkheimer, die bei ihm in Frankfurt promovierten. In Frankfurt gehörte er zu den Förderern der später entstehenden Kritischen Theorie. Seine eigenen Schriften werden heute vor allem in der Philosophiegeschichte behandelt.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
- Theodor W. Adorno
- Max Horkheimer
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.