David McClelland
1917–1998
US-amerikanischer Psychologe
In der Geschichte der Psychologie taucht David McClelland als US-amerikanischer Psychologe auf. Geboren wurde McClelland am 20. Mai 1917 in Mount Vernon. Sterbeort war Lexington, Todesdatum der 27. März 1998.
Akademische Stationen
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Wesleyan University und University of Missouri. Wichtige berufliche Stationen waren Harvard University, Boston University und Wesleyan University.
Woran gearbeitet wurde
Die Arbeitsgebiete umfassen Psychologie. Bekannte Werke sind McClellands Theorie der gelernten Bedürfnisse.
Akademisches Netzwerk
Zu den Schülerinnen und Schülern bzw. Promovierenden gehören Daniel Goleman.
Ehrungen
Zu den Ehrungen zählen Guggenheim-Stipendium, William James Fellow, Bruno-Klopfer-Preis und Wilbur Cross Medal. Als Mitglied ist McClelland bei American Academy of Arts and Sciences verzeichnet.
Warum der Name bis heute fällt
David McClelland war ein Psychologe in Harvard, der die Motivationsforschung prägte. Aufbauend auf Henry Murrays Thematischem Apperzeptionstest untersuchte er, wie unterschiedlich stark Menschen das Bedürfnis nach Leistung, Macht und Zugehörigkeit zeigen. Besonders einflussreich wurde das Leistungsmotiv: Menschen mit hohem Leistungsbedürfnis setzen sich mittelschwere Ziele, wünschen Rückmeldung und übernehmen persönliche Verantwortung. Auf diesen Annahmen beruht seine Theorie der gelernten Bedürfnisse.
In „Die Leistungsgesellschaft“ („The Achieving Society“) verband er Motivation mit wirtschaftlicher Entwicklung und ließ sich von der Frage leiten, ob ein hohes Leistungsmotiv Gesellschaften erfolgreicher macht. Später forderte er, Beschäftigte nach Kompetenzen statt nach Intelligenztests auszuwählen, und bildete damit einen Ausgangspunkt der Kompetenzdiagnostik. Zu seinen Schülern zählte Daniel Goleman. Kritik gilt der Interpretation projektiver Tests und der Verallgemeinerung auf ganze Gesellschaften.
Lehrer und Schüler
Schüler und Doktoranden
Werke
- McClellands Theorie der gelernten Bedürfnisse
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Guggenheim-Stipendium
- William James Fellow
- Bruno-Klopfer-Preis
- Wilbur Cross Medal
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.