Carl I. Hovland
1912–1961
US-amerikanischer Psychologe
Kurz gesagt: Carl I. Hovland war US-amerikanischer Psychologe. Die Lebensgeschichte beginnt am 12. Juni 1912 in Chicago. Gestorben ist Hovland am 16. April 1961 in New Haven.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Die akademische Ausbildung führte an Northwestern University und Yale University. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Yale University.
Woran gearbeitet wurde
Fachlich lag der Schwerpunkt auf Psychologie.
Akademisches Netzwerk
Geprägt wurde die Ausbildung von Clark L. Hull. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Herbert Kelman.
Preise und Akademien
Aufgenommen wurde Hovland in National Academy of Sciences, American Academy of Arts and Sciences und American Philosophical Society.
Was von der Arbeit bleibt
Carl Hovland war ein Psychologe an der Yale University und begründete die experimentelle Erforschung der Einstellungsänderung. Im Zweiten Weltkrieg untersuchte er, wie Lehrfilme die Moral von Soldaten beeinflussen. Danach leitete er das Yale-Programm zur Kommunikation und Überzeugung, das systematisch prüfte, welche Merkmale der Quelle, der Botschaft und des Publikums eine Botschaft wirksam machen. Dazu gehören die Glaubwürdigkeit des Absenders, die Reihenfolge von Argumenten und die Frage, ob einseitig oder zweiseitig argumentiert wird.
Bekannt ist der Sleeper-Effekt: Die Wirkung einer Botschaft von wenig glaubwürdiger Quelle kann mit der Zeit zunehmen, wenn Menschen die Quelle vergessen, den Inhalt aber behalten. Mit Muzafer Sherif entwickelte er die Theorie der sozialen Urteilsbildung. Hovland prägte die Grundlagen der Persuasionsforschung, die in Werbung, Politik und Gesundheitskommunikation angewandt wird. Spätere Modelle wie das Elaboration-Likelihood-Modell haben seinen Ansatz differenziert.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
- Herbert Kelman
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.