Robert Sternberg
geb. 1949
US-amerikanischer Psychologe
Robert Sternberg ist US-amerikanischer Psychologe. Geboren wurde Sternberg am 8. Dezember 1949 in Newark.
Werdegang
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Stanford University und Yale University. Beruflich tätig war Sternberg unter anderem an Tufts University, Cornell University, Yale University und Oklahoma State University System.
Woran gearbeitet wurde
Als Fachgebiete sind Kognitionspsychologie angegeben.
Anerkennung
Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Grawemeyer Awards, Guggenheim-Stipendium, William James Fellow, Fellow of the AAAS, Ehrendoktorwürde der Universität Complutense Madrid und Ehrendoktorwürde der Universität Paris V. Mitgliedschaften bestanden in American Academy of Arts and Sciences, American Psychological Association und Phi Beta Kappa.
Einordnung
Robert Sternberg ist Kognitionspsychologe und beschäftigt sich vor allem mit Intelligenz, Kreativität und Liebe. Seine triarchische Intelligenztheorie unterscheidet analytische, kreative und praktische Intelligenz und stellt damit die Idee infrage, dass der Intelligenzquotient allein Begabung abbildet. Er forschte zu „Erfolgsintelligenz“, also der Fähigkeit, eigene Ziele in der konkreten Umwelt zu erreichen, und zu praktischem Wissen im Alltag und Beruf.
Bekannt ist außerdem seine Dreieckstheorie der Liebe mit den Komponenten Intimität, Leidenschaft und Entscheidung bzw. Bindung, aus denen sich verschiedene Liebesformen ergeben. Sternberg war Präsident der American Psychological Association und leitete mehrere Hochschulen. Kritiker bemängeln, dass seine Intelligenzarten schwer messbar sind und in Studien nicht unabhängig von allgemeiner Intelligenz erscheinen. In Bildung und Begabtenförderung haben seine Ansätze trotzdem eine breite Rezeption erfahren.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Grawemeyer Awards
- Guggenheim-Stipendium
- William James Fellow
- Fellow of the AAAS
- Ehrendoktorwürde der Universität Complutense Madrid
- Ehrendoktorwürde der Universität Paris V
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.