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Kanada

Vaira Vīķe-Freiberga

geb. 1937

Lettische Hochschullehrerin und Politikerin, Staatspräsidentin

Kurz gesagt: Vaira Vīķe-Freiberga ist lettische Hochschullehrerin und Politikerin, Staatspräsidentin. Die Lebensgeschichte beginnt am 1. Dezember 1937 in Riga.

Werdegang

Studiert bzw. ausgebildet wurde an University of Toronto, McGill University und Victoria University. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Universität Montreal.

Woran gearbeitet wurde

Fachlich lag der Schwerpunkt auf Psychologie.

Preise und Akademien

Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Orden des Marienland-Kreuzes, Orden des Weißen Adlers, Großkreuz der Ehrenlegion, Orden „Stara Planina“, Order of the Bath und Westhard-Orden. Aufgenommen wurde Vīķe-Freiberga in Lettische Akademie der Wissenschaften.

Einordnung

Vaira Vīķe-Freiberga war von 1999 bis 2007 Staatspräsidentin Lettlands. Zuvor lehrte sie als Professorin für Psychologie an der Universität Montreal in Kanada, wohin sie als Kind mit ihrer Familie vor der sowjetischen Besatzung geflohen war. Ihre Forschung galt der Kognitionspsychologie und Sprache, später beschäftigte sie sich auch mit Fragen der Kultur und Identität und mit der lettischen Volksliedtradition, den Dainas.

Für die Psychologie ist sie vor allem als Wissenschaftlerin mit politischer Laufbahn bekannt. Eine eigene Theorie oder Methode ist mit ihrem Namen nicht verbunden. In ihren Reden und Beiträgen betont sie die Rolle von Sprache und Kultur für das Selbstverständnis eines Volkes. Das Lexikon führt sie als Beispiel für eine Person, die psychologische Ausbildung und Forschung in ein öffentliches Amt eingebracht hat.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • Orden des Marienland-Kreuzes
  • Orden des Weißen Adlers
  • Großkreuz der Ehrenlegion
  • Orden „Stara Planina“
  • Order of the Bath
  • Westhard-Orden
  • Militär- und Zivildienst-Orden Adolphs von Nassau
  • Orden Für Verdienst
  • National Order of Merit
  • Hannah-Arendt-Preis
  • Walter-Hallstein-Preis
  • Dostluq-Orden

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.