Uta Frith
geb. 1941
Deutsche Entwicklungspsychologin
Kurz gesagt: Uta Frith ist deutsche Entwicklungspsychologin. Die Lebensgeschichte beginnt am 25. Mai 1941 in Rockenhausen.
Werdegang
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata King’s College London und Universität des Saarlandes. Als Arbeitgeber sind Medical Research Council und University College London verzeichnet.
Woran gearbeitet wurde
Als Fachgebiete sind Kognitionspsychologie, Lese- und Rechtschreibstörung und Autismus angegeben.
Wer prägte wen?
Geprägt wurde die Ausbildung von Neil O'Connor und Beate Hermelin. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Tony Attwood, Simon Baron-Cohen, Margaret J. Snowling, Francesca Happé und Ami Klin.
Preise und Akademien
Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Jean-Nicod-Preis, 100 Women, Jean-Louis-Signoret-Preis, William James Fellow, Fellow of the Royal Society und Mitglied der European Molecular Biology Organization. Mitgliedschaften bestanden in Royal Society, National Academy of Sciences, Academia Europaea, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina und British Academy.
Bedeutung für die Psychologie
Uta Frith ist eine Entwicklungspsychologin, die vor allem zu Autismus und Legasthenie forscht. Mit Simon Baron-Cohen und Alan Leslie zeigte sie, dass autistische Kinder Schwierigkeiten haben können, sich in die Gedanken anderer hineinzuversetzen. Dies wird mit dem Sally-Anne-Test geprüft, bei dem Kinder vorhersagen sollen, wo eine Figur nach dem Umlegen eines Gegenstands suchen wird. Zusätzlich beschrieb sie die „schwache zentrale Kohärenz“: die Neigung, sich auf Details statt auf das Gesamtbild zu konzentrieren.
Bei Legasthenie vertrat sie ein Modell mit Verbindung von biologischen, kognitiven und Umweltfaktoren und wies auf die Rolle der Lautverarbeitung hin. Ihr Buch „Autism: Explaining the Enigma“ ist ein Standardwerk. Außerdem machte sie die Arbeit von Hans Asperger im englischsprachigen Raum bekannt. Sie lehrte am University College London und prägte eine Generation von Forschern, darunter Simon Baron-Cohen. Teile ihrer Theorien wurden differenziert, weil nicht alle autistischen Menschen betroffen sind.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- Neil O'Connor
- Beate Hermelin
Schüler und Doktoranden
- Tony Attwood
- Simon Baron-Cohen
- Margaret J. Snowling
- Francesca Happé
- Ami Klin
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Jean-Nicod-Preis
- 100 Women
- Jean-Louis-Signoret-Preis
- William James Fellow
- Fellow of the Royal Society
- Mitglied der European Molecular Biology Organization
- Ehrendoktor der University of York
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.