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Vereinigte Staaten

John O’Keefe

geb. 1939

Britisch-US-amerikanischer Neurowissenschaftler

In der Geschichte der Psychologie taucht John O’Keefe als britisch-US-amerikanischer Neurowissenschaftler auf. Die Lebensgeschichte beginnt am 18. November 1939 in New York City.

Ausbildung und Stationen

Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata McGill University und City College of New York. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an University College London.

Arbeitsgebiete

Fachlich lag der Schwerpunkt auf Neurobiologie.

Lehrer und Schüler

Als Lehrer bzw. Doktorvater ist Ronald Melzack verzeichnet. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Edvard Moser und May-Britt Moser.

Preise und Akademien

Für das Werk gab es Grawemeyer Awards, Gruber-Preis für Neurowissenschaften, Nobelpreis für Physiologie oder Medizin, Louisa-Gross-Horwitz-Preis, Ehrendoktorwürde der Aix-Marseille Universität und Preis der Feldberg Foundation. Aufgenommen wurde O’Keefe in Royal Irish Academy, Royal Society und National Academy of Sciences.

Einordnung

John O'Keefe ist ein Neurowissenschaftler, der mit Methoden der Psychologie arbeitete und 2014 gemeinsam mit May-Britt und Edvard Moser den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhielt. Bereits 1971 entdeckte er im Hippocampus von Ratten Nervenzellen, die nur dann aktiv sind, wenn sich das Tier an einem bestimmten Ort befindet. Diese Ortszellen deuten darauf hin, dass das Gehirn eine innere Karte der Umgebung erstellt.

Mit Lynn Nadel entwickelte er die Theorie, dass der Hippocampus als kognitive Karte dient und damit Orientierung und Gedächtnis verbindet. Das knüpft an die von Edward Tolman beschriebene kognitive Landkarte an. Die Entdeckung gilt als Grundlage der modernen Forschung zu räumlichem Gedächtnis und zu Erkrankungen wie Alzheimer. Seine Schüler Edvard und May-Britt Moser ergänzten das System um die Rasterzellen. Offen ist, wie weit das Ortszellen-Prinzip auf andere Gedächtnisleistungen wie episodische Erinnerung übertragbar ist.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

  • Ronald Melzack

Schüler und Doktoranden

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • Grawemeyer Awards
  • Gruber-Preis für Neurowissenschaften
  • Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
  • Louisa-Gross-Horwitz-Preis
  • Ehrendoktorwürde der Aix-Marseille Universität
  • Preis der Feldberg Foundation

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.