Zum Inhalt springen

Schweiz

Théodore Flournoy

1853–1920

Schweizer Psychologe und Parapsychologe

Théodore Flournoy war Schweizer Psychologe und Parapsychologe. Die Lebensgeschichte beginnt am 15. August 1853 in Genf. Das Leben endete am 5. November 1920 in Genf.

Werdegang

Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Universität Leipzig, Sorbonne Universität von Paris, Universität Genf und Universität Straßburg (1538-1970). Als Arbeitgeber sind Universität Genf verzeichnet.

Forschungsschwerpunkte

Die Arbeitsgebiete umfassen Psychologie.

Einordnung

Théodore Flournoy war ein Schweizer Psychologe und Professor in Genf. Er gründete dort ein Labor für experimentelle Psychologie und beschäftigte sich auch mit Parapsychologie und religiöser Erfahrung. Sein bekanntestes Buch, „Von Indien zum Planeten Mars“ (1900), beschreibt das Medium Hélène Smith, deren angebliche Kontakte zu früheren Leben und Marsbewohnern er psychologisch zu erklären versuchte, etwa durch Unterbewusstsein, Fantasie und vergessene Erinnerungen (Kryptomnesie).

Mit dieser Herangehensweise zeigte er, wie sich Phänomene ohne Rückgriff auf übernatürliche Deutungen untersuchen lassen. Er war ein wichtiger Förderer von Carl Gustav Jung, der sich in seiner Doktorarbeit auf ähnliche Fragen bezog, und stand William James nahe. Ein Zusammenhang zu Jungs Interesse an Symbolen und Unbewusstem ist bekannt. Flournoy gilt als Vorläufer der Religionspsychologie und prägte die frühe Auseinandersetzung mit dissoziativen Phänomenen.

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.