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Vereinigte Staaten

Daniel Stern

1934–2012

US-amerikanischer Psychoanalytiker

Daniel Stern war US-amerikanischer Psychoanalytiker. Die Lebensgeschichte beginnt am 16. August 1934 in New York City. Sterbeort war Genf, Todesdatum der 12. November 2012.

Werdegang

Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Harvard University, Columbia University und Albert Einstein College of Medicine. Wichtige berufliche Stationen waren Cornell University, Universität Pisa und Universität Genf.

Forschungsschwerpunkte

Fachlich lag der Schwerpunkt auf Entwicklungspsychologie.

Anerkennung

Zu den Ehrungen zählen Internationaler Sigmund-Freud-Preis für Psychotherapie.

Der Beitrag zum Fach

Daniel Stern war Psychoanalytiker und Entwicklungspsychologe und wurde durch die genaue Beobachtung von Säuglingen und ihren Bezugspersonen bekannt. In seinem Buch „Die Lebenserfahrung des Säuglings“ („The Interpersonal World of the Infant“) von 1985 beschrieb er die Entwicklung des Selbstempfindens in mehreren Schritten, vom auftauchenden über das Kern-Selbst bis zum subjektiven und verbalen Selbst. Er widersprach der psychoanalytischen Annahme einer frühen Verschmelzung von Mutter und Kind und zeigte, dass Säuglinge von Anfang an zwischen sich und anderen unterscheiden.

Weiter beschrieb er Affektabstimmung: Bezugspersonen spiegeln die Gefühle des Kindes in anderer Form, etwa durch Stimme oder Bewegung, und vermitteln ihm so, dass seine Erlebnisse geteilt werden. Später befasste er sich mit dem „gegenwärtigen Moment“ in der Psychotherapie. Seine Forschung verband Bindungsforschung, Psychoanalyse und Beobachtung und beeinflusste die Säuglingsforschung, die Eltern-Kind-Therapie und die Praxis in Beratungsstellen.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • Internationaler Sigmund-Freud-Preis für Psychotherapie

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.