Milton H. Erickson
1901–1980
US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut
Kurz gesagt: Milton H. Erickson war US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut. Das Geburtsdatum ist der 5. Dezember 1901. Sterbeort war Phoenix, Todesdatum der 25. März 1980.
Ausbildung und Stationen
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Universität von Wisconsin-Madison.
Arbeitsgebiete
Fachlich lag der Schwerpunkt auf Psychiatrie.
Wer prägte wen?
Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Richard Bandler.
Was von der Arbeit bleibt
Milton Erickson war ein amerikanischer Psychiater und gilt als einer der einflussreichsten Hypnotherapeuten. Er entwickelte eine flexible, individuell angepasste Form der Hypnose, die mit indirekten Suggestionen, Geschichten, Metaphern und Verwirrungstechniken arbeitet. Statt Patienten autoritär zu steuern, nutzte er ihre vorhandenen Ressourcen und Eigenarten („Utilisation“). Seine Methode wird als Hypnotherapie nach Erickson bezeichnet.
Ericksons Arbeit prägte die Kurzzeittherapie und die strategische und systemische Therapie. Jay Haley, Paul Watzlawick und Gregory Bateson untersuchten sein Vorgehen, und Richard Bandler und John Grinder bezogen sich bei der Entwicklung von NLP auf ihn. Viele seiner Berichte stammen aus Fallerzählungen, deren Wirksamkeit nur begrenzt in Studien untersucht wurde. Erickson, der selbst an Kinderlähmung erkrankt war, gründete eine Fachgesellschaft für klinische Hypnose. Seine Haltung, dass jeder Mensch eigene Kompetenzen besitzt, wirkt bis heute nach.
Lehrer und Schüler
Schüler und Doktoranden
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.