Lou Andreas-Salomé
1861–1937
Deutsche Schriftstellerin und Psychoanalytikerin (1861–1937)
Kurz gesagt: Lou Andreas-Salomé war deutsche Schriftstellerin und Psychoanalytikerin (1861–1937). Die Lebensgeschichte beginnt am 12. Februar 1861 in Sankt Petersburg. Gestorben ist Andreas-Salomé am 5. Februar 1937 in Göttingen.
Ausbildung und Stationen
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Petrischule.
Forschungsschwerpunkte
Inhaltlich ging es vor allem um Essay.
Akademisches Netzwerk
Beeinflusst wurde das Denken von Baruch de Spinoza.
Einordnung
Lou Andreas-Salomé war Schriftstellerin, Essayistin und später Psychoanalytikerin. Sie war eng mit Friedrich Nietzsche und Rainer Maria Rilke befreundet und gehörte zu den bekannten Intellektuellen ihrer Zeit. 1911 lernte sie Sigmund Freud kennen und schloss sich der psychoanalytischen Bewegung an. Sie praktizierte in Göttingen als Analytikerin und führte mit Freud einen Briefwechsel, der zu den wichtigen Quellen der Frühzeit der Psychoanalyse zählt.
In ihren psychoanalytischen Schriften beschäftigte sie sich vor allem mit Narzissmus, Weiblichkeit und Erotik. Sie verstand Narzissmus nicht nur als Verirrung, sondern auch als Grundlage von Selbstliebe und Verbundenheit mit der Welt. Ihr Werk ist essayistisch und beruht auf Beobachtung und Reflexion, nicht auf empirischer Studie. Für das Fach ist sie eine Vermittlerin zwischen Literatur und Psychoanalyse und ein Beispiel für die Rolle von Frauen in der frühen Psychoanalyse.
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.