Elisabeth Kübler-Ross
1926–2004
Schweizerisch-US-amerikanische Medizinerin und Sterbeforscherin
In der Geschichte der Psychologie taucht Elisabeth Kübler-Ross als schweizerisch-US-amerikanische Medizinerin und Sterbeforscherin auf. Geboren wurde Kübler-Ross am 8. Juli 1926 in Zürich. Das Leben endete am 24. August 2004 in Scottsdale.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Studiert bzw. ausgebildet wurde an Universität Zürich. Als Arbeitgeber sind University of Chicago verzeichnet.
Forschungsschwerpunkte
Fachlich lag der Schwerpunkt auf Essay, Palliative Care, Hospiz, Nahtoderfahrung und Trauer.
Ehrungen
Für das Werk gab es Ehrendoktor der University of Miami und National Women’s Hall of Fame.
Warum der Name bis heute fällt
Elisabeth Kübler-Ross war eine schweizerisch-amerikanische Psychiaterin. Mit ihrem Buch „Interviews mit Sterbenden“ von 1969 machte sie das Thema Tod und Sterben öffentlich und trug dazu bei, dass die Betreuung Sterbender, die Palliativmedizin und die Hospizbewegung mehr Beachtung fanden. Sie führte Gespräche mit unheilbar Kranken und forderte, dass Ärzte und Pflegende ihnen zuhören.
Berühmt wurde das Fünf-Phasen-Modell des Sterbens: Verleugnung, Zorn, Verhandeln, Depression und Zustimmung. Es wurde später auch auf Trauer übertragen. Die Phasen sind jedoch nicht als feste Abfolge belegt, und Kübler-Ross betonte selbst, dass sie nicht bei jedem Menschen in dieser Reihenfolge auftreten. Kritisiert wird zudem, dass das Modell oft starr gelesen wird. In späteren Jahren beschäftigte sie sich mit Nahtoderfahrungen und Spiritualität, was in der Fachwelt auf Ablehnung stieß. Ihre Wirkung auf den Umgang mit Sterbenden gilt als groß.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Ehrendoktor der University of Miami
- National Women’s Hall of Fame
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.