Zum Inhalt springen

Vereinigte Staaten

Lee Cronbach

1916–2001

US-amerikanischer Psychologe

Kurz gesagt: Lee Cronbach war US-amerikanischer Psychologe. Geboren wurde Cronbach am 22. April 1916 in Fresno. Gestorben ist Cronbach am 1. Oktober 2001 in Palo Alto.

Werdegang

Studiert bzw. ausgebildet wurde an University of Chicago, University of California, Berkeley und California State University, Fresno. Als Arbeitgeber sind University of Illinois at Urbana-Champaign verzeichnet.

Einflüsse und Nachfolger

Geprägt wurde die Ausbildung von Guy Thomas Buswell.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

Für das Werk gab es William James Fellow, Bruno-Klopfer-Preis und Guggenheim-Stipendium. Als Mitglied ist Cronbach bei National Academy of Sciences, American Academy of Arts and Sciences und American Philosophical Society verzeichnet.

Der Beitrag zum Fach

Lee Cronbach war ein Psychologe und Statistiker, der die psychologische Testtheorie geprägt hat. Sein Name steht für den Koeffizienten Cronbachs Alpha, den er 1951 vorstellte. Er gibt an, wie eng die Aufgaben oder Fragen eines Tests zusammenhängen, und dient als Maß der inneren Konsistenz und damit der Zuverlässigkeit (Reliabilität). In Studien und Fragebögen wird Alpha täglich angegeben, auch wenn Fachleute darauf hinweisen, dass es nur eine Annäherung an die Zuverlässigkeit liefert und häufig falsch interpretiert wird.

Gemeinsam mit Paul Meehl formulierte er außerdem das Konzept der Konstruktvalidität, das beschreibt, ob ein Test tatsächlich das messen, was er messen soll, und wie sich das anhand eines Netzes theoretischer Annahmen prüfen lässt. Später wandte er sich Fragen der Bildungsforschung zu und forderte, Wirkung von Lehrmethoden in Abhängigkeit von den Merkmalen der Lernenden zu untersuchen (Aptitude-Treatment-Interaktion). Seine Konzepte gelten als Grundpfeiler der Psychometrik.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

  • Guy Thomas Buswell

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • William James Fellow
  • Bruno-Klopfer-Preis
  • Guggenheim-Stipendium

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.