Leda Cosmides
geb. 1957
US-amerikanische Psychologin
Kurz gesagt: Leda Cosmides ist US-amerikanische Psychologin. Die Lebensgeschichte beginnt am 9. Mai 1957 in Philadelphia.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Radcliffe College, Harvard University und Stanford University. Als Arbeitgeber sind University of California, Santa Barbara verzeichnet.
Preise und Akademien
Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Jean-Nicod-Preis, Guggenheim-Stipendium und Fellow of the AAAS. Aufgenommen wurde Cosmides in American Academy of Arts and Sciences.
Einordnung
Leda Cosmides ist Psychologin und gemeinsam mit dem Anthropologen John Tooby eine Begründerin der Evolutionspsychologie. Die Grundannahme lautet, dass das menschliche Gehirn kein Allzweckrechner ist, sondern aus spezialisierten Mechanismen besteht, die im Lauf der Evolution entstanden, um wiederkehrende Probleme der Vorfahren zu lösen. Dazu gehören etwa Partnerwahl, Kooperation und das Erkennen von Betrug.
Bekannt wurde sie durch Experimente mit der Wason-Auswahlaufgabe, einer logischen Denkaufgabe. Cosmides zeigte, dass Menschen sie deutlich besser lösen, wenn sie als soziale Regel formuliert ist, bei der es um das Erkennen von Regelbrechern geht. Sie deutete das als Hinweis auf ein angeborenes „Betrüger-Erkennungsmodul“. Kritiker halten die Interpretation für zu weitreichend und verweisen auf alternative Erklärungen und die schwer prüfbare Rekonstruktion der Evolution. Ihr Ansatz hat die Diskussion über angeborene Strukturen des Geistes dennoch stark geprägt.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Jean-Nicod-Preis
- Guggenheim-Stipendium
- Fellow of the AAAS
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.