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Kanada

John Philippe Rushton

1943–2012

Britisch-kanadischer Psychologe

Kurz gesagt: John Philippe Rushton war britisch-kanadischer Psychologe. Geboren wurde Rushton am 3. Dezember 1943 in Bournemouth. Sterbeort war London, Todesdatum der 2. Oktober 2012.

Werdegang

Die akademische Ausbildung führte an University of London. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an University of Toronto, University of California, Berkeley, University of Arizona, York University und University of Western Ontario.

Forschungsschwerpunkte

Die Arbeitsgebiete umfassen Ethnien und Intelligenz.

Akademisches Netzwerk

Als Lehrer bzw. Betreuer sind Hildegard Therese Himmelweit und Jeffrey Grey verzeichnet.

Ehrungen

Zu den Ehrungen zählen Guggenheim-Stipendium.

Warum der Name bis heute fällt

John Philippe Rushton war ein britisch-kanadischer Psychologe an der University of Western Ontario. Er forschte zunächst zu Altruismus und sozialem Lernen. Später wandte er sich Themen zu, die Unterschiede zwischen sogenannten Rassen betrafen, und entwickelte die „Differential-K-Theorie“, nach der sich Bevölkerungsgruppen in Lebensstrategien, Intelligenz und Verhalten unterschieden.

Diese Thesen stießen auf scharfe Kritik. Fachleute wiesen auf methodische Mängel, fehlerhafte biologische Annahmen und die Verwendung unzuverlässiger Daten hin, und die Mehrheit der Wissenschaft lehnt sie als unbelegt und rassistisch ab. Die Universität distanzierte sich von seinen Positionen. Rushton leitete den Pioneer Fund, der umstrittene Forschung zu Vererbung und Rasse finanzierte. Sein Name steht heute für die Gefahr, ideologische Überzeugungen mit Wissenschaft zu verwechseln, ähnlich wie bei Richard Lynn.

Lehrer und Schüler

Lehrer und Doktorväter

  • Hildegard Therese Himmelweit
  • Jeffrey Grey

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • Guggenheim-Stipendium

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.