Géza Révész
1878–1955
Ungarisch-niederländischer Psychologe (1878-1955)
Kurz gesagt: Géza Révész war ungarisch-niederländischer Psychologe (1878-1955). Die Lebensgeschichte beginnt am 9. Dezember 1878 in Siófok. Gestorben ist Révész am 19. August 1955 in Amsterdam.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Georg-August-Universität Göttingen und Eötvös-Loránd-Universität. Wichtige berufliche Stationen waren Universiteit van Amsterdam und Eötvös-Loránd-Universität.
Lehrer und Schüler
Geprägt wurde die Ausbildung von Georg Elias Müller. Betreut wurden unter anderem Adriaan de Groot.
Ehrungen
Mitgliedschaften bestanden in Ungarische Akademie der Wissenschaften und Bayerische Akademie der Wissenschaften.
Der Beitrag zum Fach
Géza Révész war ein ungarisch-niederländischer Psychologe, der zunächst Rechtswissenschaft und Medizin studierte und in Göttingen bei Georg Elias Müller promovierte. Später lehrte er an der Universität Amsterdam. Seine Forschung galt der Musikpsychologie, der Wahrnehmung und der Sprachentstehung. Er untersuchte den Fall des Wunderkindes Erwin Nyiregyházi und schrieb darüber ein Buch zur Psychologie der musikalischen Begabung.
Bekannt ist er außerdem für seine Arbeiten zu Tastsinn und Blindheit, zum Unterschied von Hören und Sehen und zum Ursprung der Sprache. In seinem Buch „Ursprung und Vorgeschichte der Sprache“ vertrat er die Ansicht, dass die Sprache aus Kontaktbedürfnis entstand und nicht aus Nachahmung. Zu seinen Schülern zählt Adriaan de Groot, der später die Schachpsychologie begründete. Manche seiner Thesen, etwa zur Sprachentstehung, gelten als spekulativ, seine Musikpsychologie als Pionierarbeit.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.