Geoffrey F. Miller
geb. 1965
US-amerikanischer Psychologe und Evolutionsbiologe
Geoffrey F. Miller ist US-amerikanischer Psychologe und Evolutionsbiologe. Die Lebensgeschichte beginnt 1965 in Cincinnati.
Werdegang
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Stanford University und Columbia University. Beruflich tätig war Miller unter anderem an New York University, University College London, University of California, Los Angeles, University of Nottingham und University of New Mexico.
Einflüsse und Nachfolger
Als Lehrer bzw. Doktorvater ist Roger Shepard verzeichnet.
Anerkennung
Für das Werk gab es Ig-Nobelpreis.
Einordnung
Geoffrey Miller ist Evolutionspsychologe und beschäftigt sich vor allem mit sexueller Selektion beim Menschen. In seinem Buch „Die sexuelle Evolution“ („The Mating Mind“) vertritt er die These, dass viele geistige Eigenschaften wie Kreativität, Humor, Sprache und Musikalität als Signale der Partnerwahl entstanden sind, ähnlich dem Schwanz eines Pfaus. Demnach fördere die Partnerwahl nicht nur Überleben, sondern auch auffällige Fähigkeiten, die gute Gene anzeigen.
Seine Gedanken wurden in der Evolutionspsychologie viel diskutiert, auch kritisiert: Es lasse sich schwer prüfen, ob eine Fähigkeit durch Partnerwahl oder auf anderem Weg entstanden ist. Zudem sieht die Forschung sehr unterschiedliche Erklärungen für Kognition. Miller arbeitet außerdem zum Konsumverhalten und zur Rolle von Statussignalen. Er ist als Autor und wegen öffentlicher Äußerungen zu gesellschaftlichen Themen umstritten. Seine Thesen sind Hypothesen, die zum Teil empirisch untersucht werden, aber nicht allgemein anerkannt sind.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- Roger Shepard
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Ig-Nobelpreis
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.