David Marr
1945–1980
Englischer Psychologe, Informatiker und Mathematiker
David Marr – englischer Psychologe, Informatiker und Mathematiker. Die Lebensgeschichte beginnt am 19. Januar 1945 in Woodford. Sterbeort war Cambridge, Todesdatum der 17. November 1980.
Ausbildung und Stationen
Studiert bzw. ausgebildet wurde an University of Cambridge, Trinity College und Rugby School. Als Arbeitgeber sind Massachusetts Institute of Technology verzeichnet.
Lehrer und Schüler
Als Lehrer bzw. Doktorvater ist Giles Brindley verzeichnet. Betreut wurden unter anderem Eric Grimson, John M. Hollerbach und Shimon Ullman.
Anerkennung
Für das Werk gab es IJCAI Computers and Thought Award.
Der Beitrag zum Fach
David Marr war ein britischer Neurowissenschaftler und Informatiker, der früh starb. In seinem Buch „Vision“, posthum 1982 erschienen, stellte er eine Theorie des Sehens auf, die Wahrnehmung als Informationsverarbeitung beschreibt. Danach entsteht aus dem Bild auf der Netzhaut zunächst eine einfache Skizze mit Kanten, dann eine Skizze mit Tiefeninformation und schließlich ein dreidimensionales Modell der Objekte.
Besonders bekannt ist Marrs Einteilung in drei Beschreibungsebenen: die Ebene der Aufgabe (was wird berechnet und warum), die Ebene des Algorithmus (wie) und die Ebene der Hardware (womit). Sie wird in Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft genutzt, um Theorien zu ordnen. Marr entwickelte auch Theorien zu Kleinhirn und Hippocampus. Spätere Forschung hat viele Einzelheiten seines Sehmodells überholt, aber die Ebenenunterscheidung blieb einflussreich. Zu seinen Schülern gehören Shimon Ullman und Eric Grimson.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
- Giles Brindley
Schüler und Doktoranden
- Eric Grimson
- John M. Hollerbach
- Shimon Ullman
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- IJCAI Computers and Thought Award
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.