Christina Maslach
geb. 1946
US-amerikanische Psychologin
Kurz gesagt: Christina Maslach ist US-amerikanische Psychologin. Die Lebensgeschichte beginnt am 21. Januar 1946 in San Francisco.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Harvard University, Stanford University und Radcliffe College. Wichtige berufliche Stationen waren University of California, Berkeley.
Fachliche Schwerpunkte
Fachlich lag der Schwerpunkt auf Individuation, Arbeitsstress, Gesundheitspsychologie, Psychologie, Gender und Sozialpsychologie.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Fellow of the AAAS und NAS Award for Scientific Reviewing.
Was von der Arbeit bleibt
Christina Maslach ist eine Sozialpsychologin und gilt als führende Forscherin zum Thema Burnout. In den 1970er-Jahren untersuchte sie Menschen in helfenden Berufen und beschrieb den Zustand emotionaler Erschöpfung, Distanzierung gegenüber den Betreuten und nachlassender Leistungsfähigkeit. Sie entwickelte das Maslach Burnout Inventory, einen Fragebogen mit den drei Dimensionen Erschöpfung, Zynismus und verminderte Wirksamkeit, der weltweit zum Standard der Forschung wurde.
Maslach betont, dass Burnout nicht in erster Linie ein persönliches Defizit ist, sondern aus Bedingungen der Arbeit entsteht, etwa Überlastung, fehlender Kontrolle, mangelnder Anerkennung oder Wertekonflikten. Daraus leitete sie ab, dass auch die Arbeitsumgebung verändert werden muss. Sie war außerdem am Stanford-Gefängnis-Experiment beteiligt, nahm aber früh Anstoß an dessen Ablauf und trug zu dessen Beendigung bei. Burnout ist in der WHO-Klassifikation ein arbeitsbezogenes Phänomen, keine Krankheit, die Abgrenzung zu Depression wird weiter diskutiert.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Fellow of the AAAS
- NAS Award for Scientific Reviewing
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.