Amy Cuddy
geb. 1972
US-amerikanische Sozialpsychologin
Amy Cuddy – US-amerikanische Sozialpsychologin. Die Lebensgeschichte beginnt am 23. Juli 1972 in Robesonia.
Akademische Stationen
Studiert bzw. ausgebildet wurde an University of Massachusetts Amherst, Princeton University, University of Colorado System und University of Colorado Boulder. Wichtige berufliche Stationen waren Rutgers University.
Fachliche Schwerpunkte
Als Fachgebiete sind Sozialpsychologie angegeben.
Lehrer und Schüler
Geprägt wurde die Ausbildung von Susan T. Fiske.
Anerkennung
Zu den Ehrungen zählen 100 Women.
Der Beitrag zum Fach
Amy Cuddy ist Sozialpsychologin und studierte bei Susan Fiske. Zusammen mit ihr arbeitete sie zu Stereotypen und zu den Dimensionen Wärme und Kompetenz, nach denen Menschen soziale Gruppen und Personen beurteilen. Weltweit bekannt wurde sie durch die Forschung zum „Power Posing“: Eine Studie von 2010 mit Dana Carney und Andy Yap behauptete, dass kurze expansive Körperhaltungen das Gefühl von Macht, Hormonspiegel und Risikobereitschaft verändern. Ihr TED-Vortrag dazu wurde millionenfach angesehen.
Spätere Studien konnten die hormonellen und Verhaltenseffekte nicht bestätigen. Dana Carney distanzierte sich öffentlich von dem Befund, während Cuddy daran festhielt, dass das Haltungsgefühl, sich mächtiger zu fühlen, in manchen Studien erhalten bleibt. Der Fall ist ein Beispiel der Replikationskrise der Psychologie und der Debatte um Wissenschaftskommunikation. Cuddys Arbeiten zu Stereotypen und Wärme-Kompetenz-Beurteilung sind davon unberührt und gelten als Teil der gesicherten Sozialpsychologie.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- 100 Women
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.