Alfred Charles Kinsey
1894–1956
US-amerikanischer Arzt, Sexualforscher, Hochschullehrer, und Biologe
Alfred Charles Kinsey – US-amerikanischer Arzt, Sexualforscher, Hochschullehrer, und Biologe. Geboren wurde Kinsey am 23. Juni 1894 in Hoboken. Das Leben endete am 25. August 1956 in Bloomington.
Werdegang
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Harvard University und Bowdoin College. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an Indiana University Bloomington.
Woran gearbeitet wurde
Als Fachgebiete sind Biologie angegeben. Als bedeutende Werke gelten Kinsey-Report.
Ehrungen
Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Eagle Scout. Als Mitglied ist Kinsey bei Phi Beta Kappa verzeichnet.
Was von der Arbeit bleibt
Alfred Kinsey war Zoologe und wurde zum Pionier der empirischen Sexualforschung. Mit seinem Team befragte er tausende Menschen zu ihrem Sexualverhalten und veröffentlichte die „Kinsey-Reporte“ über Männer (1948) und Frauen (1953). Die Ergebnisse zeigten, dass viele Verhaltensweisen verbreiteter waren, als öffentlich angenommen wurde, darunter vor- und außereheliche Sexualität und gleichgeschlechtliche Erfahrungen. Die Studie erregte großes Aufsehen in Gesellschaft und Wissenschaft.
Kinsey entwickelte die Kinsey-Skala mit Werten von 0 (ausschließlich heterosexuell) bis 6 (ausschließlich homosexuell), um Orientierung als Kontinuum zu beschreiben. Seine Untersuchungen wurden methodisch kritisiert, weil die Stichproben nicht repräsentativ waren und etwa Strafgefangene überrepräsentiert waren. Auch sein Umgang mit Daten zu Kindern wurde angegriffen. Trotz dieser Mängel veränderte er die öffentliche Diskussion über Sexualität und gilt als Wegbereiter der modernen Sexualforschung und Sexualaufklärung.
Werke
- Kinsey-Report
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Eagle Scout
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.