Abraham Brill
1874–1948
US-amerikanischer Psychoanalytiker
Abraham Brill – US-amerikanischer Psychoanalytiker. Die Lebensgeschichte beginnt am 12. Oktober 1874 in Kańczuga. Das Leben endete am 2. März 1948 in New York City.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata New York University. Wichtige berufliche Stationen waren New York University.
Woran gearbeitet wurde
Inhaltlich ging es vor allem um Psychoanalyse, Psychiatrie, Literaturübersetzung, Übersetzung ins Englische und Übersetzung aus dem Deutschen.
Ehrungen
Aufgenommen wurde Brill in New York Psychoanalytic Society & Institute.
Warum der Name bis heute fällt
Abraham Brill war ein amerikanischer Psychiater und Psychoanalytiker, der als erster Sigmund Freud ins Englische übersetzte. Er hatte bei Eugen Bleuler und Carl Gustav Jung in Zürich gearbeitet und brachte die Psychoanalyse in die USA. Seine Übersetzungen, darunter „Die Traumdeutung“, machten Freuds Werk dem englischsprachigen Publikum zugänglich, auch wenn sie teils wegen ihrer Wortwahl kritisiert wurden. Die Begriffe wurden später durch neuere Übersetzungen ersetzt.
1911 gründete er die New York Psychoanalytic Society und prägte damit die organisierte Psychoanalyse in den Vereinigten Staaten. Er verfasste außerdem Lehrbücher und trat für die Anwendung der Psychoanalyse in der Psychiatrie ein. Seine Vorstellung, nur Ärzte sollten Psychoanalyse ausüben, führte zu einer medizinisch geprägten Tradition und zum Streit mit Freud. Brill gilt daher als zentraler Vermittler, nicht als Urheber eigener Theorien. Ohne seine Arbeit hätte sich die Psychoanalyse im englischsprachigen Raum vermutlich später verbreitet.
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.