Tomas Tranströmer
1931–2015
Schwedischer Lyriker
Kurz gesagt: Tomas Tranströmer war schwedischer Lyriker. Die Lebensgeschichte beginnt am 15. April 1931 in Stockholm. Gestorben ist Tranströmer am 26. März 2015 in Stockholm.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata Universität Stockholm und Södra Latins Gymnasium.
Woran gearbeitet wurde
Inhaltlich ging es vor allem um Dichtkunst und Psychologie.
Anerkennung
Für das Werk gab es unter anderem Nobelpreis für Literatur, Premio Nonino, Goldener Kranz, Großer Preis des Samfundet De Nio, Gerard-Bonnier-Lyrikpreis und Gustaf-Fröding-Preis.
Einordnung
Tomas Tranströmer war ein schwedischer Lyriker und erhielt 2011 den Nobelpreis für Literatur. Neben seiner Dichtung arbeitete er viele Jahre als Psychologe, vor allem in der Betreuung von straffälligen Jugendlichen und im Bereich der beruflichen Eingliederung. Seine Erfahrungen mit Menschen in schwierigen Lebenslagen flossen nicht direkt als Fachtexte, aber als Beobachtungsgabe und Haltung in sein Werk ein. Die Gedichte sind kurz, bildstark und kreisen um Natur, Erinnerung, Traum und die Grenzen des Bewusstseins.
Für die Psychologie hat er daher keine Theorie geliefert, sondern ein Beispiel dafür gegeben, wie Beruf und Dichtung einander ergänzen können. Seine Texte werden gelegentlich in Zusammenhang mit Fragen von Wahrnehmung, Erinnerung und Selbst gelesen, etwa in der Poesie- und Biografietherapie. Nach einem Schlaganfall 1990 konnte er nur eingeschränkt sprechen, schrieb aber weiter und spielte Klavier, was in der Rehabilitationsforschung als Beispiel für Kreativität unter Beeinträchtigung angeführt wird.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Nobelpreis für Literatur
- Premio Nonino
- Goldener Kranz
- Großer Preis des Samfundet De Nio
- Gerard-Bonnier-Lyrikpreis
- Gustaf-Fröding-Preis
- Svenska Akademiens nordiska pris
- Literaturpreis des Nordischen Rates
- Horst-Bienek-Preis für Lyrik
- August-Preis
- Neustadt International Prize for Literature
- Kellgren-Preis
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.