Richard Nisbett
geb. 1941
US-amerikanischer Psychologe
In der Geschichte der Psychologie taucht Richard Nisbett als US-amerikanischer Psychologe auf. Littlefield ist der Geburtsort; das Geburtsdatum ist der 1. Juni 1941.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Columbia University und Teachers College. Beruflich tätig war Nisbett unter anderem an University of Michigan.
Forschungsschwerpunkte
Als Fachgebiete sind Sozialpsychologie angegeben.
Einflüsse und Nachfolger
Geprägt wurde die Ausbildung von Stanley Schachter. Weitergegeben wurde das Wissen etwa an Kaiping Peng.
Anerkennung
Für das Werk gab es Guggenheim-Stipendium, Oswald-Külpe-Preis, William James Fellow und Donald T. Campbell Award. Als Mitglied ist Nisbett bei National Academy of Sciences und American Academy of Arts and Sciences verzeichnet.
Was von der Arbeit bleibt
Richard Nisbett ist Sozialpsychologe an der University of Michigan. Zusammen mit Timothy Wilson veröffentlichte er 1977 den Aufsatz „Telling more than we can know“, der zeigte, dass Menschen oft nicht wissen, warum sie etwas tun oder urteilen, und ihre Gründe nachträglich konstruieren. Die Studie wurde zu einem Klassiker der Forschung zur Introspektion und regte die Debatte über die Grenzen des Selbstwissens an.
Mit Lee Ross prägte er die Forschung zu sozialer Urteilsbildung und Alltagsdenken. In „The Geography of Thought“ stellte er die These auf, dass Menschen in Ostasien und im Westen unterschiedlich denken: ostasiatische Kulturen eher ganzheitlich und auf Zusammenhänge gerichtet, westliche eher analytisch und auf einzelne Objekte. Später befasste er sich mit der Rolle von Umwelt und Bildung für Intelligenz. Kritik gibt es an der Verallgemeinerung kultureller Unterschiede, deren Umfang je nach Aufgabe variiert.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
- Kaiping Peng
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Guggenheim-Stipendium
- Oswald-Külpe-Preis
- William James Fellow
- Donald T. Campbell Award
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.