Richard Huelsenbeck
1892–1974
Deutscher Schriftsteller, Dadaist und Psychoanalyst
Richard Huelsenbeck war deutscher Schriftsteller, Dadaist und Psychoanalyst. Geboren wurde Huelsenbeck am 23. April 1892 in Frankenau. Gestorben ist Huelsenbeck am 30. April 1974 in Minusio.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Die akademische Ausbildung führte an Gymnasium am Ostring.
Forschungsschwerpunkte
Als Fachgebiete sind Psychoanalyse angegeben. Die Denkschule: Dadaismus.
Preise und Akademien
Mitgliedschaften bestanden in Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung.
Einordnung
Richard Huelsenbeck war Arzt, Schriftsteller und Mitbegründer des Dadaismus. Er gehörte zum Zürcher Kreis um das Cabaret Voltaire und brachte die Bewegung nach Berlin, wo er das Dadaistische Manifest verfasste und die Dada-Aktionen mitprägte. Sein Dadaismus war laut, provokant und politisch. Später ließ er sich in New York als Arzt und Psychoanalytiker nieder, wo er unter dem Namen Charles R. Hulbeck praktizierte.
Für die Psychologie ist er kaum als Forscher, sondern als Beispiel für den Übergang von Kunst zur Psychoanalyse von Interesse. Die Dadaisten bezogen sich auf Zufall, Unsinn und das Unbewusste, doch Huelsenbeck war skeptisch gegenüber vielen psychoanalytischen Deutungen, auch wenn er sie praktisch ausübte. Eine eigene Theorie hat er nicht entwickelt. Seine Erinnerungen an Dada gelten als wichtige Quelle zur Kunstgeschichte.
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.