Paul Watzlawick
1921–2007
Österreichischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Soziologe, Philosoph und Autor
Paul Watzlawick – österreichischer Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Soziologe, Philosoph und Autor. Geboren wurde Watzlawick am 25. Juli 1921 in Villach. Sterbeort war Palo Alto, Todesdatum der 31. März 2007.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Studiert bzw. ausgebildet wurde an Universität Venedig. Beruflich tätig war Watzlawick unter anderem an Stanford University.
Forschungsschwerpunkte
Inhaltlich ging es vor allem um Psychotherapie.
Anerkennung
Zu den Ehrungen zählen Viktor-Frankl-Preis, Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien und Ehrendoktorwürde der Universität Michel de Montaigne Bordeaux III.
Bedeutung für die Psychologie
Paul Watzlawick war Kommunikationsforscher und Psychotherapeut und arbeitete am Mental Research Institute in Palo Alto. Bekannt wurde er durch „Menschliche Kommunikation“ („Pragmatics of Human Communication“), in dem er mit Kollegen fünf Grundsätze der Kommunikation formulierte, darunter den berühmten Satz, man könne nicht nicht kommunizieren. Jede Botschaft habe einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, und Störungen entstünden häufig, wenn beide Ebenen verwechselt werden.
Er knüpfte an die Double-Bind-Theorie von Gregory Bateson an und beschrieb, wie Lösungsversuche Probleme verschlimmern können, was ihn zur lösungsorientierten Kurzzeittherapie führte. Als Vertreter des Radikalen Konstruktivismus betonte er, dass Wirklichkeit von Beobachtenden konstruiert wird. Mit Büchern wie „Anleitung zum Unglücklichsein“ erreichte er ein breites Publikum. Die Axiome sind in Beratung und systemischer Therapie weit verbreitet. Kritiker verweisen darauf, dass es sich um Modelle und Beobachtungen handelt, die nicht empirisch geprüft wurden.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Viktor-Frankl-Preis
- Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
- Ehrendoktorwürde der Universität Michel de Montaigne Bordeaux III
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.