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Vereinigte Staaten

James Hillman

1926–2011

US-amerikanischer analytischer Psychologe und Buchautor (1926-2011)

Kurz gesagt: James Hillman war US-amerikanischer analytischer Psychologe und Buchautor (1926-2011). Atlantic City ist der Geburtsort; das Geburtsdatum ist der 12. April 1926. Das Leben endete am 27. Oktober 2011 in Thompson.

Werdegang

Die akademische Ausbildung führte an Edmund A. Walsh School of Foreign Service, Sorbonne Universität von Paris und Trinity College Dublin. Beruflich tätig war Hillman unter anderem an C. G. Jung-Institut Zürich.

Fachliche Schwerpunkte

Inhaltlich ging es vor allem um Psychologie.

Was von der Arbeit bleibt

James Hillman entwickelte aus der Tradition C. G. Jungs die archetypische Psychologie. Er stellte das Bild der Seele in den Mittelpunkt und kritisierte, dass Psychologie und Psychotherapie zu sehr auf Symptome, Entwicklung und Heilung zielen. Stattdessen schlug er vor, seelische Phänomene als Bilder zu verstehen, die für sich wertvoll sind, und Leiden als sinnvolle Ausdrucksform der Seele zu betrachten. Dabei griff er auf Mythologie und Kunst zurück und sprach von einer „vielgestaltigen“ Psyche mit mehreren Mächten.

In seiner „Eichel-Theorie“, ausgeführt in „Charakter und Bestimmung“, ging er davon aus, dass jeder Mensch eine individuelle Berufung in sich trägt, die sich im Leben entfaltet. Hillmans Einfluss reichte in Kulturkritik, Ökopsychologie und Literatur. Wissenschaftlich lässt sich sein Ansatz kaum überprüfen, und er lehnte empirische Messung ausdrücklich ab. Im Kreis der Tiefenpsychologie gilt er dennoch als wichtiger Erneuerer, der Jungs Gedanken eigenständig weiterführte.

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.