Hans Jürgen Eysenck
1916–1997
Britischer Psychologe
Hans Jürgen Eysenck – britischer Psychologe. Die Lebensgeschichte beginnt am 4. März 1916 in Berlin. Sterbeort war London, Todesdatum der 4. September 1997.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Studiert bzw. ausgebildet wurde an University of London und University College London. Wichtige berufliche Stationen waren King’s College London.
Arbeitsgebiete
Als Fachgebiete sind Psychologie angegeben.
Wer prägte wen?
Geprägt wurde die Ausbildung von Cyril Burt. Zu den Schülerinnen und Schülern bzw. Promovierenden gehören Chris D. Frith, Frank Farley und José Luis Pinillos.
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
Zu den Ehrungen zählen William James Fellow.
Warum der Name bis heute fällt
Hans Jürgen Eysenck war ein britischer Psychologe deutscher Herkunft, der vor allem die Persönlichkeitsforschung prägte. Mit Hilfe der Faktorenanalyse beschrieb er Persönlichkeit anhand weniger Dimensionen, zunächst Extraversion und Neurotizismus, später auch Psychotizismus. Er führte diese Unterschiede auf biologische Grundlagen zurück und entwickelte Fragebögen, mit denen sie gemessen werden. Seine Arbeit gilt als Wegbereiter späterer Modelle wie der Big Five.
Eysenck war auch ein früher Kritiker der Psychoanalyse. Er stellte 1952 die Frage, ob Psychotherapie überhaupt wirksam sei, und förderte damit die Forschung zur Therapiewirksamkeit und die Verhaltenstherapie. Zugleich war er umstritten: Seine Positionen zu Intelligenz und Vererbung und späte Veröffentlichungen, darunter zum Rauchen und Krebs, wurden stark kritisiert; für mehrere Arbeiten wurden später Zweifel an der Datenlage laut. Sein Einfluss auf die differentielle Psychologie bleibt dennoch erheblich.
Lehrer und Schüler
Lehrer und Doktorväter
Schüler und Doktoranden
- Chris D. Frith
- Frank Farley
- José Luis Pinillos
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- William James Fellow
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.