Elton Mayo
1880–1949
Australischer Soziologe
Elton Mayo war australischer Soziologe. Geboren wurde Mayo am 26. Dezember 1880 in Adelaide. Sterbeort war Guildford, Todesdatum der 7. September 1949.
Werdegang
Die akademische Ausbildung führte an Harvard Business School, University of Adelaide, University of Queensland und Universität von Edinburgh. Als Arbeitgeber sind Harvard University, Universität von Pennsylvania und University of Queensland verzeichnet.
Woran gearbeitet wurde
Die Arbeitsgebiete umfassen Sozialpsychologie, Industrie- und Betriebssoziologie, Industrielle Beziehungen, Arbeitsproduktivität, Arbeitsbedingung und Organizational Behavior.
Preise und Akademien
Aufgenommen wurde Mayo in American Academy of Arts and Sciences.
Warum der Name bis heute fällt
Elton Mayo war ein australischer Psychologe und Soziologe, der in Harvard lehrte und die Human-Relations-Bewegung begründete. Er leitete Untersuchungen in den Hawthorne-Werken der Western Electric Company, in denen zunächst der Einfluss von Beleuchtung und Arbeitsbedingungen auf die Produktivität geprüft wurde. Die Leistung stieg unabhängig von den jeweiligen Änderungen, was Mayo auf die Aufmerksamkeit für die Beschäftigten, Gruppenzusammenhalt und soziale Beziehungen zurückführte. Daraus wird häufig der Hawthorne-Effekt abgeleitet.
Mayo betonte, dass Arbeitende nicht nur durch Lohn und Technik, sondern durch Zugehörigkeit, Anerkennung und Gespräche motiviert werden. Damit beeinflusste er Betriebssoziologie, Personalführung und die Arbeits- und Organisationspsychologie. Die Hawthorne-Studien wurden später methodisch kritisiert, weil Stichproben klein waren und andere Faktoren wie Entlassungsdrohungen und Entlohnung nicht ausreichend kontrolliert wurden. Auch wurde Mayo vorgeworfen, Konflikte zwischen Arbeitenden und Management zu übergehen. Das Prinzip, dass Beachtung Verhalten verändert, bleibt dennoch ein Grundbegriff der Forschungsmethodik.
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.