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Vereinigte Staaten

Eleanor Rosch

geb. 1938

Amerikanische Kognitionspsychologin

Kurz gesagt: Eleanor Rosch ist amerikanische Kognitionspsychologin. Geboren wurde Rosch am 9. Juli 1938 in New York City.

Ausbildung und Stationen

Studiert bzw. ausgebildet wurde an Harvard University und Reed College. Beruflich tätig war Rosch unter anderem an University of California, Berkeley.

Fachliche Schwerpunkte

Inhaltlich ging es vor allem um Psychologie, Kognitionspsychologie und Kognitionswissenschaft.

Bedeutung für die Psychologie

Eleanor Rosch ist eine amerikanische Kognitionspsychologin, die in den 1970er-Jahren die Prototypentheorie der Kategorisierung entwickelte. Sie zeigte, dass Menschen Kategorien nicht durch feste Merkmalslisten bilden, sondern anhand typischer Vertreter: Ein Spatz gilt als typischerer Vogel als ein Pinguin. Kategorien haben demnach unscharfe Grenzen und eine innere Struktur.

Außerdem beschrieb sie die Basisebene der Kategorien: Begriffe wie „Stuhl“ oder „Hund“ sind auf mittlerer Abstraktionsstufe besonders leicht zu lernen und zu verwenden, im Gegensatz zu „Möbel“ oder „Dackel“. Ihre Befunde beeinflussten Linguistik, künstliche Intelligenz und Psychologie. Später interessierte sich Rosch für Fragen von Achtsamkeit und östlicher Philosophie und arbeitete mit Francisco Varela zusammen. Die Prototypentheorie wird in der heutigen Forschung differenziert, bleibt aber zentral für das Verständnis von Begriffen.

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.