Donald Winnicott
1896–1971
Englischer Kinderarzt und Psychoanalytiker
Kurz gesagt: Donald Winnicott war englischer Kinderarzt und Psychoanalytiker. Geboren wurde Winnicott am 7. April 1896 in Plymouth. Gestorben ist Winnicott am 25. Januar 1971 in London.
Ausbildung und Stationen
Als Ausbildungsstätten nennt Wikidata St Bartholomew’s Hospital und Jesus College.
Wer prägte wen?
Weitergegeben wurde das Wissen etwa an André Lussier.
Ehrungen
Mitgliedschaften bestanden in British Psychoanalytical Society.
Einordnung
Donald Winnicott war Kinderarzt und Psychoanalytiker in London und gehört zur sogenannten Middle Group der britischen Psychoanalyse. Aus der Beobachtung tausender Mütter und Kinder entwickelte er Begriffe, die weit über das Fach hinaus bekannt wurden: die „hinreichend gute Mutter“, die nicht perfekt sein muss, sondern auf die Bedürfnisse des Kindes eingestimmt reagiert, und das „Übergangsobjekt“, etwa ein Kuscheltier, das dem Kind hilft, sich vom Körper der Mutter zu lösen und die Außenwelt zu erobern.
Zudem unterschied er ein „wahres“ von einem „falschen Selbst“, das aus Anpassung an die Umwelt entsteht, und betonte die Bedeutung des Spielens für die Entwicklung und die Therapie. Seine Gedanken beeinflussten die Objektbeziehungstheorie, die Bindungstheorie und die Pädagogik. Winnicott schrieb eingängig, auch für Eltern, und sprach im Radio über Kindererziehung. Kritiker halten seine Aussagen für wenig systematisch und empirisch kaum prüfbar, seine Begriffe bleiben aber in Therapie und Elternberatung gebräuchlich.
Lehrer und Schüler
Schüler und Doktoranden
- André Lussier
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.