Donald O. Hebb
1904–1985
Kanadischer Psychologe
Donald O. Hebb war kanadischer Psychologe. Geboren wurde Hebb am 22. Juli 1904 in Chester. Sterbeort war Chester, Todesdatum der 20. August 1985.
Wo gelernt und gearbeitet wurde
Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Harvard University, Dalhousie University und McGill University. Gearbeitet wurde unter anderem bei bzw. an McGill University.
Akademisches Netzwerk
Betreut wurden unter anderem Brenda Milner und Peter M. Milner.
Preise und Akademien
Für das Werk gab es Fellow of the Royal Society, Canadian Medical Hall of Fame und Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie. Mitgliedschaften bestanden in Royal Society, National Academy of Sciences, American Academy of Arts and Sciences und American Psychological Association.
Der Beitrag zum Fach
Donald Hebb war ein kanadischer Psychologe, der als Wegbereiter der Neuropsychologie gilt. In „The Organization of Behavior“ von 1949 formulierte er eine Theorie, wie Lernen im Gehirn entstehen könnte: Wenn zwei Nervenzellen wiederholt gleichzeitig aktiv sind, wird ihre Verbindung gestärkt. Diese Regel, oft als „what fires together, wires together“ zusammengefasst, heißt Hebb'sche Lernregel. Außerdem entwarf er die Vorstellung von Zellverbänden („cell assemblies“) als Grundlage von Gedanken und Erinnerungen.
Der Gedanke bildet die Grundlage für spätere Forschung zur Neuroplastizität und zur synaptischen Langzeitpotenzierung und beeinflusste die Entwicklung künstlicher neuronaler Netze. Hebb leitete an der McGill University Experimente zur sensorischen Deprivation, die zeigten, wie schnell Wahrnehmung und Denken ohne Reize leiden. Zu seinen Schülern gehörten Brenda Milner und Peter Milner. Seine Theorie war zunächst Hypothese, später fanden Experimente Belege für die Grundidee, auch wenn der Mechanismus komplexer ist.
Lehrer und Schüler
Schüler und Doktoranden
- Brenda Milner
- Peter M. Milner
Auszeichnungen und Mitgliedschaften
- Fellow of the Royal Society
- Canadian Medical Hall of Fame
- Preis für herausragende Beiträge zur Entwicklungspsychologie
Verwandte Köpfe
Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.