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Italien

Dino Risi

1916–2008

Italienischer Regisseur und Drehbuchautor (1916-2008)

Dino Risi war italienischer Regisseur und Drehbuchautor (1916-2008). Mailand ist der Geburtsort; das Geburtsdatum ist der 23. Dezember 1916. Sterbeort war Rom, Todesdatum der 7. Juni 2008.

Akademische Stationen

Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Universität Mailand und Universität La Sapienza.

Woran gearbeitet wurde

Als bedeutende Werke gelten Ich laß mich nicht verführen, Der Duft der Frauen, Die Frau des Priesters und Verliebt in scharfe Kurven.

Preise und Akademien

Für das Werk gab es César, David di Donatello/Beste Regie, Goldene Muschel, César/Bester ausländischer Film und Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik.

Einordnung

Dino Risi war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er hatte zunächst Medizin studiert und sich zum Psychiater ausbilden lassen, bevor er zum Film wechselte. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Komödien der „Commedia all'italiana“, in denen er mit bissigem Humor Eitelkeiten, Fehler und Widersprüche der Gesellschaft beschreibt, etwa „Der Duft der Frauen“ und „Verliebt in scharfe Kurven“.

Mit der Psychologie als Wissenschaft hat er keine direkte Verbindung außer seiner Ausbildung. Seine psychiatrische Prägung zeigt sich, wenn man den genauen Blick auf menschliche Schwächen und Obsessionen in seinen Filmen betrachtet. Eine eigene Theorie oder Methode hat er nicht entwickelt. Für das Lexikon ist er daher ein Beispiel dafür, wie ärztlich-psychiatrische Schulung in eine künstlerische Laufbahn einfließt und wie Film psychische Konflikte, Charakterstudien und Gesellschaftsbilder erzählerisch aufbereitet.

Werke

  • Ich laß mich nicht verführen
  • Der Duft der Frauen
  • Die Frau des Priesters
  • Verliebt in scharfe Kurven

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • César
  • David di Donatello/Beste Regie
  • Goldene Muschel
  • César/Bester ausländischer Film
  • Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.