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Südafrika

David Cooper

1931–1986

Südafrikanischer Psychiater und ein Kopf der Anti-Psychiatrie-Bewegung

Kurz gesagt: David Cooper war südafrikanischer Psychiater und ein Kopf der Anti-Psychiatrie-Bewegung. Geboren wurde Cooper am 11. Februar 1931 in Kapstadt. Gestorben ist Cooper am 29. Juli 1986 in 15. Arrondissement von Paris.

Wo gelernt und gearbeitet wurde

Zu den Hochschulen der Ausbildung zählen Universität Kapstadt.

Fachliche Schwerpunkte

Als Fachgebiete sind Psychiatrie angegeben.

Einflüsse und Nachfolger

Als Einflüsse nennt Wikidata Ronald D. Laing.

Einordnung

David Cooper war ein südafrikanischer Psychiater, der in Großbritannien wirkte und den Begriff „Antipsychiatrie“ prägte. In seinem Buch „Psychiatry and Anti-Psychiatry“ von 1967 kritisierte er die Institution der Psychiatrie und ihre Diagnosen als Mittel sozialer Kontrolle. Er war mit R. D. Laing befreundet und beteiligte sich an Experimenten wie Villa 21, einer Station in London, in der Patienten mit mehr Selbstbestimmung leben sollten und Rollen zwischen Personal und Betroffenen aufgebrochen wurden.

Cooper betrachtete psychische Erkrankungen häufig im Zusammenhang mit familiären und gesellschaftlichen Beziehungen. Die Antipsychiatrie wurde zu einer politischen Bewegung, die Reformen wie die Öffnung von Anstalten anstieß, aber auch Kritik erntete, weil sie biologische Ursachen und die Notwendigkeit von Behandlung unterschätze. Ihre Impulse wirken in der Sozialpsychiatrie und im Recht auf Selbstbestimmung bis heute fort. Coopers eigene Therapieansätze blieben begrenzt und wissenschaftlich wenig untersucht.

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.