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Vereinigte Staaten

Aaron T. Beck

1921–2021

US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut

Aaron T. Beck war US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut. Die Lebensgeschichte beginnt am 18. Juli 1921 in Providence. Sterbeort war Philadelphia, Todesdatum der 1. November 2021.

Wo gelernt und gearbeitet wurde

Die akademische Ausbildung führte an Brown University und Yale School of Medicine. Als Arbeitgeber sind Universität von Pennsylvania verzeichnet.

Woran gearbeitet wurde

Als Fachgebiete sind Psychiatrie, Kognitionspsychologie, kognitive Therapie und kognitive Verhaltenstherapie angegeben.

Preise und Akademien

Ausgezeichnet wurde die Arbeit unter anderem mit Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award, Grawemeyer Awards, Prinz-Mahidol-Preis, Heinz Awards, Strecker Award und Joseph Zubin Award. Als Mitglied ist Beck bei American Academy of Arts and Sciences und Phi Beta Kappa verzeichnet.

Bedeutung für die Psychologie

Aaron T. Beck begründete die kognitive Therapie, aus der die kognitive Verhaltenstherapie hervorging. Als Psychiater arbeitete er zunächst psychoanalytisch, beobachtete aber bei depressiven Patienten wiederkehrende negative Denkmuster: eine pessimistische Sicht auf sich selbst, die Welt und die Zukunft. Daraus entwickelte er die Idee, dass solche automatischen Gedanken und dahinterliegende Grundüberzeugungen Gefühle aufrechterhalten und sich gezielt überprüfen und verändern lassen.

Seine Methode ist strukturiert, zeitlich begrenzt und auf praktische Übungen ausgerichtet. Gedanken werden als Hypothesen betrachtet und anhand von Erfahrungen getestet. Zunächst wurde das Verfahren bei Depressionen erprobt, später auch bei Angststörungen, Panik, Suchterkrankungen und weiteren Störungen. Beck entwickelte außerdem Messinstrumente wie das Beck-Depressions-Inventar, das international Verbreitung fand. Die kognitive Verhaltenstherapie zählt heute zu den am besten untersuchten Psychotherapien. Kritik betrifft vor allem die Frage, ob die Veränderung der Gedanken tatsächlich der entscheidende Wirkfaktor ist.

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

  • Lasker~DeBakey Clinical Medical Research Award
  • Grawemeyer Awards
  • Prinz-Mahidol-Preis
  • Heinz Awards
  • Strecker Award
  • Joseph Zubin Award
  • Sarnat-Preis

Verwandte Köpfe

Quelle: Wikidata (CC0) · Weiterlesen: Wikipedia (de) · Stand 21. Oktober 2026 · Redaktion Geistmagazin. Korrektur melden.